Skiweekend 2026
Wir trafen uns um 07:00 Uhr bei der Turnhalle in Biezwil, luden die Skier ein, teilten uns auf die Fahrgruppen auf und machten uns auf den Weg Richtung Schilthornbahn in den Berner Alpen, einer der steilsten Seilbahnen der Welt.
Bevor wir in die Bahn stiegen, sorgte ein Mitglied mit seiner Reiseanekdote bereits für erste Lacher.
Oben angekommen, gingen wir zuerst zum Hotel. Dieses sah von aussen sehr altmodisch aus – und genau so war es auch. Trotzdem liessen wir uns die Stimmung nicht verderben und brachten genügend gute Laune und Vorfreude mit.
Da wir noch nicht in die Zimmer konnten, machten wir uns bereit zum Skifahren. Nach den ersten Vorbereitungen ging es direkt auf die Piste. Bereits die erste Abfahrt begeisterte uns mit der wunderschönen Berglandschaft und dem herrlichen Wetter.
Beim nächsten Sessellift gab es dann die ersten Schwierigkeiten. Lenny schaffte es nicht ganz auf den Sitz, weshalb der gesamte Lift kurz angehalten werden musste. Schlussendlich schafften wir es aber trotzdem alle nach oben und konnten unseren Skitag fortsetzen.
Gegen 10:30 Uhr ging es in die Beiz. Dort begann für einige der gemütliche Teil des Tages. Ab diesem Zeitpunkt fanden einige den Weg auf die Piste nicht mehr und genossen den Tag auf der Sonnenterasse. Es wurde viel gelacht, diskutiert und natürlich auch der eine oder andere dumme Spruch gemacht. Die meisten ergaben zwar keinen Sinn, sorgten aber trotzdem für Unterhaltung. So stellte sich beispielsweise die wichtige Frage: «Wenn man sich als Baum identifiziert, muss man dann im Wald schlafen?»
Langsam meldete sich der Hunger. Die Berghütte war jedoch leicht überfordert. Wir hatten Burger bestellt und bezahlt, doch am Ende stellte sich heraus, dass gar nicht mehr genügend Burger vorhanden waren.
Nach dem Essen ging ich wieder eine Runde Ski fahren, während die meisten anderen lieber noch etwas länger im Restaurant blieben. Am Nachmittag wurde der Schnee zunehmend weich, weshalb wir beschlossen, auf die andere Seite des Skigebiets zu wechseln. Dort machten wir noch eine Abfahrt, bevor wir im nächsten Lokal einkehrten.
Natürlich durfte auch ein Dessert nicht fehlen. Es wurde Kuchen bestellt, der stolze 7 Franken kostete. Wer dazu noch Schlagrahm wollte, musste weitere 2 Franken bezahlen. Nach einem weiteren Getränk machten wir uns schliesslich auf den Weg zurück Richtung Hotel.
Bevor wir jedoch wirklich ins Hotel gingen, machten wir noch einen Abstecher in die Après-Ski-Bar. Später gingen wir im Hotel das Buffet geniessen. Es hatte für fast alle etwas dabei. Die Teller wurden reichlich gefüllt und wir verbrachten den Abend mit vielen interessanten und lustigen Gesprächen.
Am Abend gingen wir als kleine Gruppe noch in eine Bar, die uns vom Hotelkellner empfohlen worden war. Als wir ankamen, war die Stimmung zunächst etwas gedrückt. Im Verlauf des Abends wurde sie jedoch immer besser. Um 2 Uhr morgens machten wir uns todmüde auf den Weg zurück ins Hotel und freuten uns bereits auf den nächsten Tag.
Am nächsten Morgen stand ein Besuch im Hallenbad auf dem Programm. Da ich jedoch keine Badesachen mitgenommen hatte und Eliska ebenfalls nicht, gingen wir stattdessen in ein Café. Dort spielten wir UNO, tranken Matcha und ich hatte das beste Toast meines Lebens.
Als die anderen vom Hallenbad zurückkamen, erzählten sie uns, dass es sehr entspannend gewesen sei. Das Wasser sei allerdings etwas kalt gewesen.
Zum Abschluss gingen wir gemeinsam in ein Restaurant, wo jeder das bestellte, worauf er gerade Lust hatte. Die Zeit verging wie im Flug und schon machten wir uns auf den Rückweg.
Wir freuen uns bereits auf das nächste Skiweekend.